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Firmenhistorie

Wer an sich selbst glaubt, ist frei

Die Geschichte einer außergewöhnlichen Frau und eines einzigartigen Unternehmens

Die Geschichte wahr gewordener Kinderträume: Margarete Steiff erkämpfte sich als energisches junges Mädchen gegen viele Widerstände ihren Platz im Leben.
Mit einem Nadelkissen in Form eines kleinen Stoffelefanten schrieb sie das erste Kapitel einer beispiellosen Erfolgsgeschichte, die auch heute noch, nach über 100 Jahren, fortgeschrieben wird.
Dank der liebevollen Hingabe und des Qualitätsbewusstseins aller Mitarbeiter bleiben die persönliche Geschichte Margarete Steiffs und der Steiff GmbH im wahrsten Sinne des Wortes untrennbar miteinander verwoben.

2005

Das neue Jahrtausend

Die Erfolgsgeschichte Steiffs wird selbstverständlich auch im neuen Jahrtausend fortgesetzt und dazu werden zusätzlich neue Wege beschritten. So findet die Welturaufführung des Musicals „Teddy - ein musikalischer Traum“ im Jahr 2002 statt. Und auch in Giengen, der Heimat aller Steiff Tiere tut sich einiges: so wird im Jahr 2003 erstmals die Steiff Erlebniswelt präsentiert. Bis 2005 entsteht unter der Leitung des Architekten Andreas Ramseier auf dem Firmengelände das Erlebnismuseum „Die Welt von Steiff“. Es ist eine architektonische Glanzleistung und bietet auf 2400 qm Fläche eine animierte Traumwelt für die ganze Familie. Pünktlich zum 125-jährigen Firmenjubiläum öffnet „Die Welt von Steiff“ ihre Pforten. Den krönenden Höhepunkt zum Firmenjubiläum bildet die kostbare 125 Karat Teddybär Edition.
Zum ersten Mal wird 2006 auf dem Firmengelände in Giengen an der Brenz der Steiff Sommer veranstaltet, ein großes Sommerfest, das ganz im Fokus der Steiff Freunde und Familien steht und jede Menge Spaß und Spannung für alle Altersgruppen bietet. Im Jahr 1907 wurden fast eine Million Teddybären gefertigt. 2007 – also genau 100 Jahre später – erscheint aus diesem Anlass die Jubiläums-Edition „A Million Hugs“.

1992

Steiff Club

Dann – endlich – wird am 1. April 1992 für Liebhaber und Sammler aller Steiff Tiere der Steiff Club gegründet, mit exklusiven Club-Vorteilen und eigenen Club-Editionen.
Um in Großstädten die eigenen Produkte im angemessen Rahmen präsentieren zu können, wird 1997 in Hamburg zum 150. Geburtstag Margarete Steiffs die erste Steiff Galerie eröffnet. Drei Jahre später werden Köln, München und Düsseldorf mit Steiff Galerien folgen, bald darauf Berlin, Wien, Nürnberg und Stuttgart. 2003 folgen die Eröffnungen in Kiel, Hannover, Wiesbaden, Zürich und eine zweite Steiff Galerie in Hamburg. 2004 die Steiff Galerie in Bromley (London).
Das Jahr 2007 wartet mit der Präsentation Steiffs im neuen Look auf.

1980

100 Jahre Träume in Stoff und Plüsch

Die 80er Jahre beginnen mit dem 100-jährigen Firmenjubiläum, zu dem in Giengen das Margarete Steiff Museum eröffnet wird – ein Vorläufer des heutigen Erlebnismuseums „Die Welt von Steiff“. Außerdem beginnt Steiff nun für die Liebhaber seiner Tiere Repliken in limitierter Auflage zu produzieren. „Petsy“ – der Kinderliebling erobert den Markt und die Herzen der Steiff Freunde rund um den Globus.

1951

Der Neubeginn

Die nächste schwierige Zeit galt es im 2. Weltkrieg zu überstehen. Nach dessen Ende startet das Unternehmen 1947 neu, bereits ein Jahr später beschäftigt es fast 1000 Mitarbeiter, 5 Jahre später bereits wieder doppelt so viele. Begründet wird dieses rasante Wachstum unter anderem auch durch Mecki, Maskottchen einer Fernseh-zeitschrift und Figur aus den Puppenspielfilmen der Gebrüder Diehl, die seit 1951 in Lizenz von Steiff als Stoffpuppe hergestellt wird.
Im Jahr 1953 feiert der Teddybär seinen 50. Geburtstag – der Jubliläumsbär „Jackie“ präsentiert sich zu diesem Anlass in völlig neuem Design - als drolliges Bärenkind mit angedeutetem Bauchnabel.

1927

Hundejahre im positiven Sinn

Die Goldenen Zwanziger beleben wieder die Nachfrage nach Stoff und Plüsch. Steiff führt die Fließbandfertigung ein, um die hohe Nachfrage vor allem nach seinen Stoffhunden zu befriedigen. Der Plüschhund Molly erobert die Herzen im Sturm und wird bis 1932 über 500.000 mal verkauft.

1910

Steiff Welten entstehen

Steiff gewinnt 1910 den Grand Prix bei der Weltausstellung in Brüssel, Schaustücke mit einer Vielzahl von Stoffpuppen und Stofftieren begeistern das Publikum.
Der „Circus Steiff“ verwendet zum ersten Mal mechanisch bewegte Figuren. Eines der erfolgreichsten Schaustücke, die „Arche Noah“, entsteht vier Jahre später. Dann folgen nicht nur für das Unternehmen schwere Zeiten: In den harten Kriegs- und Nachkriegs-jahren muss sich Steiff schließlich auch im Sortiment anpassen – zellstoffartige Materialien lassen den so genannten „Papier-Teddybär“ entstehen, Spielwaren aus heimischen Hölzern werden ins Sortiment aufgenommen.

1904

„Steiff - Knopf im Ohr“ – ein Markenzeichen entsteht und ein bewegtes Leben geht zu Ende

Um die eigenen hochwertigen Produkte unverwechselbar zu machen und unzählige billige Nachahmer abzuwehren, entwickelt Franz Steiff 1904 das Markenzeichen „Steiff - Knopf im Ohr“. Auf der Weltausstellung in St. Louis erhält Margarete den Grand Prix, 1906 folgt schließlich die Gründung der Margarete Steiff GmbH - der bis heute gültigen Firmierung.
Im Jahr 1907 stellen 400 Mitarbeiter und 1800 Heimarbeiter 973.999 Teddybären und insgesamt etwa 1.700.000 Spielartikel her. Eine Weltfirma ist entstanden, deren Produktpalette kontinuierlich erweitert wird.
Margarete Steiff stirbt am 9. Mai 1909 im Alter von 61 Jahren an den Folgen einer Lungenentzündung. Ein schwerer Schlag für die große Familie Steiff, die Freunde und Angestellten.Die Neffen von Margarete übernehmen die Führung des Unternehmens und Menschen auf der ganzen Welt träumen ihren Traum bis heute weiter. Margarete Steiff hat etwas geschaffen, das größer ist als das Leben.

1902

Der Teddybär wird geboren...

Richard Steiff, der kreative Lieblingsneffe von Margarete, tritt 1897 ins Unternehmen ein. Er hat die Kunstgewerbeschule in Stuttgart besucht und in England studiert. Seine Tierskizzen sind Grundlage für viele Steiff Kreationen. Er entwirft 1902 den Bären „Bär 55 PB“, den weltweit ersten Plüschbären mit beweglichen Armen und Beinen. Bei der Suche nach dem geeigneten Bezug findet Richard den anschmiegsamen und gut zu färbenden Mohairplüsch, hergestellt von der Florweberei Schulte in Duisburg.
Margarete selbst bleibt skeptisch, Richard darf seinen Bären aber auf der Leipziger Spielwarenmesse präsentieren.
...und erobert die Welt
Der Durchbruch gelingt, als ein amerikanischer Händler den Bären entdeckt und davon 3000 Exemplare bestellt. Der Bär beginnt einen beispiellosen Verkaufserfolg in den USA, ab 1906 unter dem Namen Teddybär – benannt nach dem amerikanischen Präsidenten Theodore „Teddy“ Roosevelt.

1880

Die Margarete Steiff GmbH wird gegründet

Das offizielle Gründungsdatum der Manufaktur Steiff ist das Jahr 1880.
Der erste Verkaufsschlager ist das „Elefäntle“, das ihr jüngerer Bruder Fritz auf dem nahen Heidenheimer Markt verkauft. Schon sechs Jahre später verkauft Margarete über 5000 Elefanten und entwirft nun auch andere Stofftiere. Ihr Bruder Fritz baut 1890 für seine Schwester ein Wohn- und Geschäftshaus, mit einer behindertengerechten Wohnung im ersten Stock und einem kleinen Laden im Erdgeschoss. Am Haus in der heutigen „Margarete-Steiff-Straße“ befindet sich die Aufschrift „Filz-Spielwaren-Fabrik“.
1892 erscheint der erste, illustrierte Steiff Katalog und zeigt die ganze Vielfalt des Sortiments. Neben Elefanten gehören inzwischen auch Affen, Esel, Pferde, Kamele, Schweine, Mäuse, Hunde, Katzen, Hasen und Giraffen dazu. Im Katalog befindet sich auch das Motto Margaretes „Für Kinder ist nur das Beste gut genug!“.
Ein Jahr später, am 3. März 1893, wird die Spielwaren-Fabrik als „Margarete Steiff, Filzspielwarenfabrik Giengen/Brenz“ ins Handelsregister eingetragen. Erstmals werden die Spielwaren auf der Leipziger Spielwarenmesse präsentiert. Margarete beschäftigt nun 4 Näherinnen und 10 Heimarbeiterinnen.

1874

Der Grundstein wird gelegt – der Schritt in die Selbstständigkeit

Im Jahr 1874 baut Margaretes Vater das Elternhaus um und richtet ihr ein eigenes Arbeitszimmer ein, eine kleine Schneiderei. Vom ersten selbstverdienten Geld kauft sie sich eine eigene Nähmaschine. Das Schwungrad kann sie auf der rechten Seite nur mühsam bewegen, deshalb wird die Maschine kurzerhand umgedreht.
Adolf Glatz, der Mann ihrer Kusine, rät ihr dann 1877 zum Schritt in die Selbst-ständigkeit. Margarete gründet daraufhin ein Filzkonfektionsgeschäft und verkauft erfolgreich selbst angefertigte Kleidungsstücke und Haushaltsartikel. Bald kann sie mehrere Näherinnen beschäftigen. Im Journal „Modenwelt“ vom 8. Dezember 1879 sieht Margarete das Schnittmuster für einen kleinen Stoffelefanten. Nach dieser Vorlage näht sie das „Elefäntle“ als Nadelkissen, schon bald sind die kleinen Stofftiere aber als Kinderspielzeug sehr beliebt.

1862

Ausbildung und erste Schritte

Trotz der Schmerzen in der rechten Hand geht Margarete nun auch in die Nähschule und schließt mit 17 Jahren die Schneiderlehre ab.
Ihre älteren Schwestern Marie und Pauline eröffnen 1862 eine Damenschneiderei in der sie zeitweise mitarbeitet. Als Marie und Pauline etwa 8 Jahre später den Heimatort verlassen, macht Margarete alleine weiter.

1847

Wie alles begann

Am 24. Juli 1847 wird Margarete in Giengen an der Brenz geboren, als drittes von vier Kindern. Als sie 18 Monate alt ist, erkrankt sie an hohem Fieber, danach sind ihre Beine gelähmt, ihren rechten Arm kann sie nur unter Schmerzen belasten.
Drei Jahre später wird ein Ulmer Arzt Kinderlähmung feststellen. Die vielen Arztbesuche und Kuren helfen nicht, die Eltern sind verzweifelt. Was kann die kleine Margarete noch vom Leben erwarten? Zeitlebens wird sie wohl auf die Fürsorge anderer angewiesen sein. Aber die lebenslustige Margarete erkämpft sich ihren Platz. Im Leiterwagen wird sie von den Geschwistern und von Nachbarkindern zur Schule gebracht und von einer Frau, die in Schulnähe wohnt, nach oben in die Klasse getragen.